Verbraucherinsolvenzverfahren

Wenn alle Versuche, sich mit seinen Gläubigern zu einigen, gescheitert sind, dann bleibt meist nur noch eine Verbraucherinsolvenz als letzter rettender Anker.
Aber:
  • Was ist denn eine Insolvenz?
  • Wie läuft so etwas?
  • Was muss ich machen?
  • Muss ich jetzt umziehen?
  • Mein Auto?
Die meisten antworten auf diese und ähnliche Fragen:
„Na ja, ich habe da `was von 6 oder 7 Jahren Insolvenz gehört.“
„Ich darf nie wieder Verträge schließen.“
„Mir wird alles weggenommen.“

 

Auch jetzt sollten Sie wieder alles vergessen, was Sie schon mal gehört oder gelesen haben. Nach dem Scheitern unseres Zahlungsvorschlages an die Gläubiger dürfen Sie bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag stellen. Die hierfür notwendige Bescheinigung erhalten Sie natürlich von uns.
So sieht ein Insolvenzantrag aus:

Insolvenzantrag

 

Da auch die Gerichte für ihre Tätigkeit Geld haben wollen und Sie das aber wahrscheinlich auch nicht mehr bezahlen können, benötigen Sie noch einen Antrag auf Stundung der Verfahrenskosten:

Antrag auf Verfahrenskostenstundung

 

Beides vollständig ausfüllen und ab damit zum Amtsgericht.

(Hinweis: Sie benötigen beide Anträge für einen vollständigen Insolvenzantrag)

Sie wissen nicht, wie man den Antrag richtig ausfüllt? Rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen. Und immer noch kostet es Sie keinen Cent!

 

Und während des Insolvenzverfahrens?
  • Der Insolvenzverwalter ist verpflichtet, Ihr pfändbares Vermögen und Einkommen an Ihre Gläubiger zu verteilen. Aber was ist denn pfändbar? Wenn Sie Ihr Auto für Ihren Job benötigen oder damit vielleicht regelmäßige dringende Arzttermine wahrnehmen müssen, wird das Auto meist nicht gepfändet. Ihr pfändbares Einkommen berechnet sich so ähnlich wie beim P-Konto. Wenn Sie also beispielsweise arbeitslos sind, 2 minderjährige Kinder haben, aber nicht verheiratet sind, verbleibt Ihnen ein unpfändbarer Betrag in Höhe von 2.071,21 € zur freien Verfügung zum Leben. Wie lange das Insolvenzverfahren mit der Wohlverhaltensperiode läuft, hängt auch von der Höhe Ihrer Schulden ab. Im Normalfall ist ein Zeitraum von sechs Jahren einzuplanen. Ihre Wohlverhaltensperiode verkürzt sich beispielsweise auf 3 Jahre, wenn Sie am Ende der 3 Jahre 35% Ihrer Schulden zuzüglich der Verfahrenskosten bezahlen können. Die Zeit verkürzt sich auf 5 Jahre, wenn Sie am Ende der 5 Jahre die Verfahrenskosten begleichen können.
  • Und Verträge dürfen Sie auf jeden Fall auch in der Insolvenz abschließen.
  • Nach Abschluss des Verfahrens erhalten Sie die Restschuldbefreiung und sind wieder schuldenfrei!!

 

Ihre weiteren Fragen können wir gern persönlich klären – immer noch kostenfrei. Vereinbaren Sie doch einfach einen Termin mit uns:
Telefon: 03381/ 30 60 50
Mail: info[ät]pro-solvencia.de